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[ English ]Was ist neu in der aktuellen Version des Programms AnTherm

Die im März 2010 freigegebene Version 5 des Wärmebrücken Programms AnTherm bietet eine Vielzahl an neuen Funktionen und Möglichkeiten welche die Benützer in Ihrer Arbeit noch besser unterstützen sollten. Zudem wurden umfangreiche Verbesserungen an dem Programm vorgenommen sodass ein noch effizienteres Arbeiten mit dieser Software möglich ist.

Die Entwicklung des Programms bis zu seiner jetzigen Version, die nicht zuletzt durch Feedbacks der Benutzer mitbestimmt wird, war nur durch das in das Projekt gesetzte Vertrauen aller Subskribenten möglich, wofür ich Ihnen herzlich danke!

Seit dem Beginn des Projektes im Jahr 2003 und der Release der Version 1 am 6. Juni 2005 wurde die Software ständig weiterentwickelt, erweitert und verbessert. Die Version 3 folgte im September 2007 der zu Beginn des Jahres freigegebenen Version 2. Auf die im November 2008 freigegebene Version 4 folgte die neueste Version 5 im März 2010 (weitere Neuerungen stehen den Teilnehmern der Updatesubskription regelmäßig zur Verfügung).
Eine vollständige Dokumentation, das Handbuch, eine Kurzanleitung und ein Tutorial (Kochbuch) erleichtern den Einstieg in das nun umfangreiche Programm.

Die Funktionalitäten des Programm wurden um weitere Optionen deutlich erweitert. Vor allem stellt die instationäre, harmonische, periodische Erweiterungsoption neben der hochperformanten Multiprozessorvariante einen Meilenstein der Weiterentwicklung des Programms.

Instationär, schnell und beeindruckend - die neue Version 5 (März 2010):

Neue funktionalen Ergebnisse:

  • Vollautomatische Berechnung der harmonischen, periodischen thermischen Leitwerte (mit HARMONIC-Option).
    Im Leitwert-Bericht werden die Matrizen der Harmonischen Leitwerte ausgegeben (jeweils für jede Periode die Matrix als Komplexzahlen und die Matrix als Betrag/Argument). Aus dieser Ausgabe kann leicht z.B. der äußere harmonische Leitwert (Leitwert Außen zu Innen) oder auch die Phasenverschiebung abgelesen werden. Die Diagonalelemente (zum Unterschied zum Stationären Fall) sind signifikant und können für die Berechnung der Wirksamen Speichermassen benutzt werden.
    Wie im Stationären Fall ist weder Kenntnis noch die Eingabe von Randbedingungen für diese Ergebnisse erforderlich!
  • Neue Sekundärfunktion „Relative Kernfeuchte %“ (mit DAMPF-Option)
  • Bereits im Fenster „Randbedingungen“ kann über die Auswertung (Berechnung) der Sekundärfunktionen der Ergebnisse3D-Ansicht entschieden werden.

Performance, Geschwindigkeit, Qualität:

Benchmarks und Konformität mit den Standards und Normen:

  • Aktualisierte Validierung nach EN ISO 10211:2007 und EN ISO 10077:2003 ist aus der Programmdokumentation im Internet abrufbar. Alle Validierungsbeispiele in der Programminstallation (Hilfe->Beispiel Öffnen…) integriert.
  • Betrieb des Programm auf Systemen mit anderen als westeuropäischen Zeichensätzen ist möglich.
  • Betrieb unter Windows 7 (32Bit und 64Bit) möglich.

Neue und schnellere, effizientere 3D Auswertungen und Visualisierungen:

Mehr Flexibilität bei der Eingabe:

Verbesserter Datenimport und Importfunktionen:

  • Importieren von Bild-Vorlagen/Unterlagen
    Für 3D-Projekte sind bis zu drei Bildvorlagen verfügbar - für die Ebenen XY, YZ und ZX. Ein Bild kann als Vorlage im Elemente2D Fenster angezeigt werden (entweder als Underlay oder transparentes Overlay).
  • DXF-Importer sollte nun auch alle typischen Zeilenendungen einer Textdatei einlesen können: Windows (CR LF) - Macintosh (CR) - Unix (LF)
  • Im DXF-Import Dialog kann die Zahl der Nachkommastellen auf welche die Koordinaten gerundet werden sollten festgelegt werden. Die DXF Koordinaten werden in der Double-Präzision eingelesen.

Sonstiges:

Perfektionierungen und Verbesserungen in der Version 4 (November 2008):

Das Lizenzmodel wurde um die Update-Subskription erweitert. Diese sichert die laufenden Lizenzupdates der Nutzungslizenzen – Lizenznehmer  erhalten alle freigegebenen Aktualisierungen während der Subskriptionslaufzeit – und erlaubt eine klare Planbarkeit der Subskriptionskosten und damit des Softwarebudgets. Mit den zeitbegrenzten Jahreslizenzen ermöglichen wir eine budgetschonende Planung der Lizenzmiete, welche mit dem Widereinstieg zu Beginn einer jeden Jahresperiode mit dem Erhalt einer zu diesem Zeitpunkt neuesten Version verknüpft ist.

  • Vollautomatische Berechnung des linearen Wärmebrückenverlustkoeffizienten (Leitwertzuschlag Psi, Wärmebrückenzuschlag) für zweidimensionale Wärmebrücken (Psi-Wert Bestimmung).
  • Ausgabe der charakteristischen U-Werte an den adiabatischen Schnittflächen der zweidimensionalen und dreidimensionalen Wärmebrücken.
  • Kennzahlenauswertung (Leitwerte, Temperaturkennpunkte, fRsi usw.) ist auch für die Gleichungen mit mehreren Millionen von Zellen (bzw. etliche Zig-Millionen von Knotenpunkten) dank verbesserter Arbeitsspeicherausnutzung möglich (die graphischen Auswertungen können abgeschaltet werden).
  • In der Berechnungen der Modelle mit Leistungsquellen (Wärmequellen) ist die Angabe eines einzigen Raumes (Temperatur) für die erfolgreiche Berechnung bereits ausreichend.
  • Projekte können jetzt auch in sehr tief verschachtelten Projektverzeichnissen und auch am Netzwerklaufwerken abgelegt werden.
  • Bearbeitung der 3D-Schichtemodelle wurde mit dem neue konzipierten Schichtenfenster erleichtert. Die Spiegelung des 3D-Schichtenmodells in der Z-Richtung ist ebenfalls möglich.
  • Elementumreihungsfunktionen (zur verbesserten Unterstützung des Überlappungsprinzips) erweitert
  • Die graphischen Auswahl- und Bearbeitungsfunktionen verfeinert (Lasso, Sizer)
  • 2D Bilder (z.B. alle 2D Fenster) können jetzt auch gespeichert oder über die Zwischenablage übertragen werden
  • Die Baustoffstammdaten können um die aktuellen ÖBOX (Baubook) Baustoffe ergänzt werden (halbautomatisches Download)
  • Die Projektspezifischen Baustoff- und Oberflächeneigenschaften können aus anderen Projekten einfach übernommen werden; Die Projektspezifische Baustoff- und Oberflächenlisten sind sortierbar.
  • Die Berechnung wird automatisch nach der Änderung der Solver-Einstellungen (Genauigkeitsparameter) fortgesetzt.
  • Die Feinrasterung ab den Grenzen mit Baustoffänderung erfasst den Lambda-Quotienten genauer. Das Verfahren reagiert empfindlicher auf die Baustoffänderungen innerhalb der Konstruktion. Eine Neuberechnung wird beim Bedarf automatisch ausgelöst.
  • Die Genauigkeit des Solvers um weitere Zehnerpotenzen erhöht. Schließfehler von weniger als 10-10 werden ohne zusätzliche Rechenzeit erreicht. Gleiches gilt für die Temperaturabweichungen (Abbruchbedingung). Die vorliegenden Ergebnisse früherer Berechnungen werden automatisch zur höheren Präzision umgewandelt.
  • Die Performance des Solvers wurde noch weiter gesteigert (vor allem im Gleichungsgenerator). Auch die Statusanzeige des Solvers ist nicht mehr wesentlich im vgl. zum tatsächlichen Rechenablauf verspätet
  • Die Berechnung (der Solver) kann jederzeit abgebrochen werde
  • Die Bezeichnung „adiabatische Grenzen“ konsequent anstelle der bisherigen "Wunderfolien" eingeführt
  • Erhöhte Präzision der Superverfeinerung der Temperaturwerte in Wärmequellenbereichen.
  • Stromlinien am Rand bzw. Ecken zu den adiabatischen Schnittflächen werden nicht mehr verfehlt.
  • Interaktivität der 3D Anzeige der Ergebnisse auch bei extrem komplexen Modellen und Visualisierungen weiter Verbessert.
    Die Farbwiedergabequalität wurde noch weiter erhöht und verfeinert.
  • Die Lage der Farbskala kann jetzt beliebig verändert werden.
  • Die Zahl der Nachkommastellen in den Beschriftungen der Isolinien (Isothermen) und der Farbskala kann verändert werden.
  • Mobilität der Lizenzen um eine Zusatzoption "Hardware Dongle" ergänzt (Anpassung des Lizenzmodells).
  • Die englischsprachige Programmversion wird durch die englischsprachige Programmdokumentation begleitet.
  • Die DAMPF-Option (sofern die Dampfdiffusion lizenziert ist) kann temporär abgeschaltet werden.
  • Das Werkzeug "Simulationsverzeichnis Bereinigung" (Simulation Folder Cleaner) erlaubt ein selektives Entfernen von nicht mehr benötigten Zwischenergebnisdateien der früheren Rechen- und Auswerteläufe.
  • In der erweiterten Programmeinstellung kann der alternative Speicherort der Lizenzdatei angegeben werden. Die Einstellung der Alternativen Lizenzdatei AnTherm.HID kann als Quelle ein beliebiges URI angeben (auch z.B. http://server/path/AnTherm.HID).

Die wesentlichen Neuerungen der im September 2007 freigegebenen Version 3:

  • DXF (Acad) Import stark umgebaut um signifikante Beschleunigung des Vorganges (Faktor 10.000 !) zu erzielen. Damit können auch sehr detaillierte CAD-Modelle problemlos im AnTherm weiterbearbeitet werden. Solche sehr komplexen Modelle entstehen auch wenn im CAD Programm die, für die AnTherm-Weiterbearbeitung erforderliche, Orthogonalisierung der Abschrägungen und Abrundungen detailliert modelliert wurde.
  • Der Aufbau der Elementliste bei sehr umfangreichen und komplexen Projekten signifikant beschleunigt (um ca. das 10-fache). Damit können auch Projekte mit mehreren tausend Elementen effizient und ohne unnötige Wartezeiten bearbeitet werden.
    Bearbeitungsgeschwindigkeit bei Mehrfachbearbeitungen (z.B. Baustoffzuweisung zu vielen ausgewählten Elementen) signifikant beschleunigt. Damit können auch sehr komplexen Projekte mit mehreren tausend Elementen ohne unnötige Wartezeiten effizient bearbeitet werden.
  • Die Anzeige der Namenslisten der Räume, Wärmequellen, Gruppen, Baustoffe und Oberflächen in den Kontextmenüs der Elementbearbeitung erfolgt in der sortierten Reihenfolge (alphabetisch, entsprechend der Spracheinstellung). Damit ist der Auswahl von Elementen nach diesen Kriterien wesentlich erleichtert.
  • f*Rsi wird aus der Norm-Definition f*Rsi = (T*si - Te)/(Ti - Te) berechnet (und nicht 1-g0) – bei gleichem Ergebniswert im Zweiraumfall für welchen und nur für welchen dieser Anzuwenden ist (für Drei- und Mehrraumfälle sind nach der Normvorgabe verbindlich die g-Werte zu benutzen welche unverändert, wie in früheren Programmversionen, ausgegeben werden).
  • Scrollrad der Maus kann auch zum Zoomen oder Rollen des 3D-Auswertbildes benutzt werden (genauso wie in der graphischen 2D-Eingabe)
    Zoomfunktionen mit dem Scrollrad (in der graphischen Eingabe und in den Auswertungen) können jetzt präziser ausgeführt werden (Empfindlichkeit der Scrollraddrehung der Maus wurde verringert und feiner eingestellt).
  • Die Lizenzdatei wird mit einer Signatur asymmetrisch signiert wodurch Übertragungsfehler dieser Datei ausgeschlossen werden können.
  • Installierbar und Lauffähig unter Microsoft Windows™ Vista

Bewährte Funktionen welche mit der Version 2 veröffentlicht wurden:

Stromlinien in äquidistanten Intervallen des Wärmestroms (oder Dampfdiffusionsstroms) von der Raumkante im 2D Fall. Diese Auswertung ist für 2D Projekte möglich bzw. für alle Projekttypen, wenn die Konstruktion in der Z-Richtung völlig homogen ist und keine Raumanschlüsse in dieser Richtung existieren.

Beschleunigung und Stabilisierung der Stromliniendarstellung. Die „Innereien“ der Auswertung der Stromliniendarstellung wurden sehr stark überarbeitet und liefern jetzt Ergebnisse in wesentlich höherer Qualität und sind auch wirklich Stabil. Viel Energie ist in die Findung eines Kompromisses zwischen der Schnelligkeit, Speicherbedarf und Qualität eingeflossen.
Der Integrationsschrittfaktor bezieht sich auf die minimale Schrittweite der Runge-Kutta Methode. Die tatsächlichen Schrittweiten werden jetzt automatisch adaptiv gesteuert – von Feinrasterzelle zur Feinrasterzelle. Dies erlaubt eine sehr detaillierte und genaue Darstellung der Stromlinien der Wärmeströmung und auch der Dampfdiffusionsströmung!

Die Benutzeroberfläche der projektspezifischen Baustoff- und Oberflächenlisten wurde überarbeitet. IBO BTK2006 Baustoffe (vorläufiges Inhalt) in die Baustoffstammdaten übernommen

Der Zugang zu den Baustoffdaten (Baustoffliste) aus dem Elementeditor wurde vereinfacht und selbstverständlicher umgesetzt.

Die F1-Taste zeigt die zu dem aktiven Fenster zugehörige Hilfsinformation an.

Die Leitwertmatrix kann in eine CSV Datei exportiert werden.

Aus dem Fenster Verschieben kann auch das Duplizieren ausgelöst werden. Dies ist ein Grundstock für die Eingabe von noch komplexeren Konstruktionen, vor allem auch für die Abbildung von abgeschrägten Bauteilen.

Die Elementauswahlliste wird als Tabelle mit Type- und Koordinaten-Spalten angezeigt (bisher unstrukturiert). Die Performance der Elementliste ist bei großer Zahl der Elemente und selektivem Elementauswahl signifikant verbessert. Damit können Modellierungen welche aus mehreren tausend Elementen bestehen effizient weiterbearbeitet werden.

Beschriftungen der Achsen und Isolinien können Parametrisiert werden.

Ausgewählte Isolinien können hervorgehoben (als Tubus) dargestellt werden (Fett je N).

Die 3D-Fenster akzeptieren neben der Mausnavigation jetzt auch die 3D-Tastaturnavigation

Ein Lufthohlraum-Rechner ist vom Menü "Werkzeuge" abrufbar - berechnet äquivalente Wärmeleitfähigkeit von unbelüfteten Lufthohlräumen. Die Funktionen des Lufthohlraumrechners wurden stark im Programm integriert (automatische Maßübernahme, Übergabe des Ergebniswertes an die Baustoffelemente, usw.)

Ein U-Wert Rechner wurde als einfaches, eigenständiges Werkzeug im AnTherm integriert.

Es wird jetzt tatsächlich mit der Leistungsdichte (Angabe der Randbedingung) einer Wärmequelle ausgewertet. Die Angabe der Leistungsdichte in W/m³ kann von den Herstellerangaben leicht abgeleitet werden

In den Ergebnisberichten werden für die Wärmequellen die Leistung, Leistungsdichte und Volumen angegeben (Ergebnisbericht, Probepunktebericht).

Zusätzlich zu der absoluten Koordinatenangabe der Elemente (X1 bis X2, Y1 bis Y2, Z1 bis Z2) kann auch die relative Dicke (dX, dY, dZ) angegeben werden.

Im Oberflächen-Editor und im Elementeditor kann für eine Oberfläche (Elementtype "Raumzelle") sowohl das Alpha (Oberflächen-Wärmeübergangskoeffizient) als auch das Rs (Übergangswiderstand) eingegeben werden.

Clipboard (Zwischenablage) kann für das Kopieren/Ausschneiden/Einfügen eines oder mehreren Elemente benutzt werden (auch zwischen den Projekten und mehreren Programminstanzen)

Drag-Drop der Baustoffe von den Baustofflisten zu Elementen ist jetzt möglich

Vor einer jeden Berechung werden einige Gültigkeitsabfragen ausgeführt und, beim Vorliegen ungenügender Eingaben für eine Berechnung, entsprechende Fehlermeldungen (in Ergänzung bzw. anstelle solcher im Solver-Fenster) angezeigt (keine oder zu wenige Raumanschlüsse, 0- bzw. 1-dimensionale Konstruktion, leere Konstruktion, usw.)

Weitere Sekundärfunktion (im Ergebnis3D) zugefügt: Sättigungsdampfdruckfeld innerhalb der Bausteilkonstruktion (hPa).

Die Funktionen der Zusatzoption „Dampfdiffusion“ integriert (Partialdruckfeld, Dampfdruckdifferenz, Dampfdiffusionsstromvektorfeld).

Die Beschriftungen der Isolinien können jetzt auch dichter gesetzt werden (Proximität und Schrittweite dürfen jetzt auf 1mm reduziert werden).

Der Tubusradius der hervorgehobenen Isolinien (Fett-je-N) kann auch kleiner als 1mm (auch 0) angegeben werden. Beide Anpassungen zusammen ermöglichen feine Visualisierung von sehr stark vergrößerten Beteilausschnitten.


 

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2010-07-26 11:04 +0200